Was bei Pomelo in der Schwangerschaft beachtet werden muss

Ist Pomelo in der Schwangerschaft erlaubt? Pomelos sind in der Schwangerschaft ebenso erlaubt wie andere Zitrusfrüchte auch. Die Pomelo ist eine fruchtige Ergänzung zu Orangen und Mandarinen und kann daher für dich als Schwangere für Abwechslung auf dem Speisezettel sorgen.

Die Pomelo stellt auch eine gute Alternative dar, wenn Dir Grapefruits oder Pampelmusen etwas zu bitter sind, Du aber auf eine leicht herbe Note nicht verzichten möchtest.

Was Schwangere bei Pomelos beachten müssen

Auch wenn die Pomelo während der Schwangerschaft kein Problem darstellt, musst Du in Ausnahmefällen leider darauf verzichten. Das ist dann der Fall, wenn Du während Deiner Schwangerschaft Medikamente einnehmen musst.

Die Pomelo enthält das Glykosid Naringin, einer chemischen Verbindung, die Wechselwirkungen mit Medikamenten provozieren kann.

Die Wirkung des Naringins kann von Arznei zu Arznei stark differieren.

So können die Wirkstoffe der Medikamente neutralisiert, modifiziert oder verstärkt werden. Das gilt nicht nur für die Pomelo, sondern auch für andere Zitrusfrüchte wie Grapefruit oder Pampelmuse.

Wenn Du zu den Betroffenen zählst, musst Du aber nicht immer zwangsläufig auf diese Früchte verzichten.

Da sich das Naringin nicht auf alle Medikamente auswirkt, solltest Du Rücksprache mit Deinem Apotheker oder Arzt halten – eventuell signalisieren sie Dir grünes Licht.

In der Schwangerschaft kann Pomelo Sodbrennen verursachen

Die Pomelo enthält viele Vitalstoffe und fällt kalorientechnisch nicht ins Gewicht. Das verführt mitunter zu übermäßigem Verzehr. Davon ist aber abzuraten.

Durch den Verzehr von Pomelo wird die Produktion der Magensäure angeregt, was zu Sodbrennen führen kann.

Da Du in der Schwangerschaft ohnehin eine Prädisposition für Sodbrennen hast, solltest Du es daher mit dem Konsum nicht übertreiben.

Noch ein kleiner Hinweis: Da Pomelo von der Natur mit einer „Verpackung“ geliefert wird, haben Toxoplasmen keine Chance, das Fruchtfleisch zu konterminieren. Leider ist die Schale mitunter mit Pestiziden belastet. Vor dem Schälen solltest Du die Pomelo daher kurz unter fließendem Wasser abspülen.

Pomelo – der Vitalstoffcocktail in der Schwangerschaft

Die Pomelo ist eine kleine „Hausapotheke“, aus der Du Dich bei typischen Schwangerschaftsbeschwerden bedienen kannst. Dazu zählt das Ansteigen Deines Blutzuckerspiegels, der aufgrund der hormonellen Umstellung mitunter Kapriolen schlägt.

Da die Pomelo einen niedrigen glykämischen Index hat, wirkt sich das vorteilhaft auf Deinen Insulinwert aus.

Das gilt insbesondere dann, wenn Du unter einer Schwangerschaftsdiabetes leidest.

Auch bei Übelkeit und Völlegefühl wirkt die Pomelo wahre Wunder. Ein paar Scheiben genügen, um diesen leidigen Begleiterscheinungen bei Schwangerschaften ein Schnippchen zu schlagen.

Pomelo macht gute Laune

Die Pomelo hilft Dir nicht nur bei körperlichem Unwohlsein. Die Zitrusfrucht liefert viele Inhaltsstoffe, die Dir bei vegetativen Störungen wie Reizbarkeit oder Nervosität helfen.

Aber mehr noch – die Pomelo ist auch ein ultimativer Stimmungsaufheller. Wenn sich ein paar trübe Wolken auf Dein Gemüt gelegt haben, kann die Pomelo diese schnell vertreiben.

Viele Frauen leiden in der Schwangerschaft unter Verdauungsstörungen. Das ist vor allem dem Hormon Progesteron geschuldet, das die Darmmuskulatur entspannt.

Ballaststoffe und der Bitterstoff Limonin regen Deine Darmperistaltik an und sorgen dafür, dass alles wieder seinen gewohnten Gang nimmt.

Pomelo ist das Kraftpakt der Natur

Die Pomelo ist nicht nur die größte Zitrusfrucht der Welt, sondern steckt auch voller Vitalstoffe. Neben dem Vitamin C enthält sie viele Mineralien und Spurenelemente, die Dein Baby benötigt, um „groß“ zu werden.

Die Pomelo enthält bis zu 60 Milligramm Vitamin C und lässt so selbst Spitzenreiter wie die Zitrone blass aussehen.

Das Vitamin C stärkt nicht nur Dein Immunsystem, sondern ist auch an vielen Stoffwechselvorgängen beteiligt.

Für Dein Baby ist Vitamin C ein wichtiger „Baustoff“, den es für den Aufbau seiner Knochen und Zähne sowie seines Bindegewebes benötigt. Da der Fötus noch nicht in der Lage ist, dieses Vitamin zu speichern, kannst Du mit Pomelo für Nachschub sorgen.

Das Vitamin C ist auch indirekt an der Bildung der roten Blutkörperchen beteiligt. Es optimiert die Resorption von Eisen, das der Organismus für den Aufbau des Hämoglobins benötigt.

Daher auch ein kleiner Tipp: Wenn Du eisenhaltige Nahrungsmittel isst, solltest Du Dir zum Nachtisch ein Stück Pomelo gönnen.

Hoher Kalumgehalt

Auch der Kaliumgehalt der Pomelo kann sich sehen lassen: Mit knapp 260 Milligramm ist die Pomelo Top-Lieferanten wie Kartoffeln und Bananen dicht auf den Fersen. Ohne Kalium läuft in unserem Körper rein gar nichts – es ist daher für unseren Organismus essentiell.

Kalium gehört zu den Elektrolyten, die für die gleichmäßige Flüssigkeitsverteilung in den Zellen sorgen. Damit trägt die Pomelo dazu bei, dass Dein Blutdruck stabil bleibt und kritische Werte nicht erreicht.

Da der Blutdruck in der Schwangerschaft leicht aus dem Lot gerät, kannst Du dem mit Pomelo entgegenwirken.

Weitere Aufgaben des Kaliums bestehen darin, elektrische Impulse an Nerven- und Muskelzellen weiterzuleiten und den Säure-Basen-Haushalt im Gleichgewicht zu halten.

Pomelo in der Stillzeit

Pomelos kannst Du Dir auch in der Stillzeit schmecken lassen. Eine Ausnahme besteht nur dann, wenn Dein Baby empfindlich auf die Fruchtsäure reagiert und einen wunden Po bekommt.

Mit der Pomelo als Beikost solltest Du mindestens bis zum 7. Monat warten, da die Schleimhäute bei Kleinkindern noch zu empfindlich sind.

Die wichtigsten Nähstoffe pro 100 Gramm Pomelo

Kilokalorien 25-50 (abhängig vom Fruchtzuckergehalt)
Ballaststoffe 0,3-0,8 g
Vitamin C 36-61 mg
Phosphor 27-43 mg
Natrium 0,8 mg
Kalium 257 mg
Magnesium 16 mg
Eisen 0,5-0,9 mg

Was ist die Pomelo genau?

Bei dieser Zitrusfrucht handelt es sich um eine Kreuzung zwischen Mandarine und Pampelmuse. Sie enthält daher weniger Bitterstoffe und hat einen angenehmen süß-säuerlichen Geschmack.